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Selbsttests

Die Frage, ob ein die Gesundheit eher schädigender als fördernder Gebrauch psychoaktiver Medikamente besteht, ist nicht einfach zu beantworten. Hier finden Sie unterschiedliche einfache Tests dazu.

Weiter unten finden Sie bewährte Materialien, mit deren Hilfe Sie Ihren Alkoholkonsum kritisch hinterfragen können.

17.06.2019

Wie gehen Sie mit Medikamenten um?

Überprüfen Sie Ihr Einnahmeverhalten!

Wenn Sie Zweifel an der Wirkung und bzw. der Menge der von Ihnen eingenommenen Arzneimittel haben, suchen Sie das Gespräch mit der Hausärztin, dem Hausarzt oder einer anderen fachkundigen Person. In jedem Fall kann der längerfristige Gebrauch besagter Medikamente zu bestimmten Gewohnheiten führen.

Wenn Sie eine der folgenden Fragen mit "JA" beantworten, kann das zumindest ein Hinweis auf ein Medikamentenproblem sein:

  • Beunruhigt Sie die Vorstellung, mehrere Tage bzw. Wochen auf "Ihr" Medikament verzichten zu müssen?

  • Haben Sie sich zur Sicherheit einen Vorrat dieses Medikaments angelegt?

  • Haben Sie über die Zeit der Einnahme hinweg die Dosis gesteigert, da die Wirkung des Medikaments nachließ und die ursprünglichen Beschwerden trotz Einnahme des Medikaments wiederkamen?

  • Verbergen Sie vor anderen, dass Sie dieses Medikament einnehmen bzw. wie häufig und in welcher Dosis Sie dieses Medikament einnehmen?
17.06.2019

Schlaf- und Beruhigungsmittel

Überprüfen Sie Ihren Gebrauch!

Stellen Sie mit Hilfe eines kurzen Tests oder Fragebogens selbst fest, ob Sie ein Problem mit Medikamenten haben.
Wir empfehlen Ihnen hier bewährte Materialien, mit deren Hilfe Sie Ihre Medikamenteneinnahme kritisch hinterfragen können.
Diese Selbsttests ersetzen nicht das Gespräch mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Suchtberatungsstelle. Sie zeigen lediglich auf, wo möglicherweise ein Problem besteht und eine entsprechende fachliche Rücksprache anzuraten ist.

Tabletteneinnahme
Tabletteneinnahme

11 Aussagen über mögliche Gewohnheiten und Schwierigkeiten bei der Einnahme von Medikamenten, die zum Beispiel die Stimmung verändern und den Schlaf fördern.
Welche Aussagen treffen auf Sie zu, und was bedeutet das?

"Kurzfragebogen für Medikamentengebrauch" - PDF zum Herunterladen
Quelle: Watzl, H., Rist, F., Höcker, W. & Miehle, K. (1991) in: DHS: Gemeinsam mehr erreichen! Frauen - Medikamente - Selbsthilfe, 2013, S.71

17.06.2019

"Lippstädter Benzo-Check"

Langfristiger Gebrauch von Schlaf- und Beruhigungsmitteln

Die 12 Fragen des "Lippstädter Benzo-Check" dienen zur Orientierung, ob und wie ausgeprägt mögliche unerwünschte Wirkungen bei der Einnahme von Schlaf- und Beruhigungsmitteln aus der Benzodiazepin-Familie bereits bei Ihnen aufgetreten sind.

Dieser Fragebogen ist ein Motivationsinstrument. Sie erhalten durch den ermittelten Zahlenwert eine Rückmeldung darüber, wie wahrscheinlich es ist, dass die Beschwerden, unter denen Sie leiden, durch die Langzeiteinnahme der Medikamente ausgelöst sein können. Dieser Zahlenwert wird ermittelt aus der unterschiedlich starken Ausprägung von Veränderungen, die in Zusammenhang mit der Langzeitaufnahme von Benzodiazepinen oder Z-drugs* auftreten können.

"Lippstädter Benzo-Check" - PDF zum Herunterladen
(c) Dr. med Rüdiger Holzbach, LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt - Abteilung Suchtmedizin


* Als "Z-Drugs" werden neue Schlafmittel bezeichnet, deren Wirkstoffnamen sämtlich mit dem Buchstaben "Z" beginnen wie Zolpidem, Zopiclon, Zaleplon.

17.06.2019

Welche Rolle spielt Alkohol bei Ihnen?

Überprüfen Sie spontan Ihren Alkoholkonsum!

Wir empfehlen Ihnen hierzu bewährte Materialien, mit deren Hilfe Sie Ihren Alkoholkonsum kritisch hinterfragen können.

täglich ein Glas Rotwein?
täglich ein Glas Rotwein?

Diese Selbsttests ersetzen nicht das Gespräch mit Ihren Ärzt*innen oder in einer Suchtberatungsstelle. Sie zeigen lediglich auf, wo möglicherweise ein Problem besteht und eine entsprechende fachliche Rücksprache anzuraten ist.

Alkohol-Selbsttest zu Verhaltensweisen beim Alkoholgebrauch
Welche Verhaltensweisen stellen Sie eventuell bei sich fest, wenn Sie (regelmäßig) Alkohol trinken?
10 Fragen helfen Ihnen, sich hiervon ein Bild zu machen.

Kurzfragebogen zum Alkoholgebrauch - PDF zum Ausdrucken

Quelle: The regents of the University of Michigan (1991) in: DHS: Alkohol - weniger ist besser (2006)

Alkohol-Selbsttest - Kennen Sie Ihr Limit?
Wie schätzen Sie persönlich Ihren Umgang mit Alkohol ein: Trinke ich zu viel? Ist meine Gesundheit akut durch Alkohol gefährdet?
15 einfache Testfragen helfen Ihnen, Ihren Umgang mit Alkohol zu überprüfen.

Alkohol-Selbsttest - Kennen Sie Ihr Limit? - PDF zum Ausdrucken

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 2013
(https://www.kenn-dein-limit.de)