Stark bleiben - Medikamente beim Älterwerden

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Medikamente beim Älterwerden

Mit zunehmendem Alter werden häufig mehr Medikamente eingenommen. Das ist nicht ungewöhnlich, weil sie uns helfen, Krankheiten und verschiedene Altersbeschwerden zu lindern. Medikamente sind folglich keine Genuss- oder Suchtmittel, sondern in der Regel hochwirksame Heilmittel zur Linderung und Behandlung von Krankheiten.

Etwa 4-5% aller häufig verordneten Arzneimittel besitzen allerdings ein eigenes Suchtpotenzial!

Mehr dazu erfahren Sie hier: 

Stark bleiben - auch bei Schlaf- und Beruhigungsmitteln

 

Gut zu wissen

Eigene Medikamente, deren Wirkstoffe und Wirkungen kennen:
  • Welches Medikament muss ich wann einnehmen?
  • Wie heißt es und was bewirkt es?
  • Was muss ich wegen seiner Wirkung beachten (z.B. im Straßenverkehr oder mit Alkohol)?
  • Wie lange muss ich es einnehmen?

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  • Trinken Sie stets ausreichend Wasser oder andere nichtalkoholische Getränke, denn gerade ältere Menschen brauchen viel Flüssigkeit.
  • Ein Flüssigkeitsmangel erhöht insbesondere die schädlichen Nebenwirkungen von Medikamenten.
  • Die individuell empfohlene Trinkmenge kann bei jedem Menschen aufgrund möglicher Grunderkrankungen variieren.
  • Sprechen Sie am besten Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an!

Auch wenn Sie allgemein wegen Ihrer Medikamente verunsichert sind oder Fragen nach deren Sinn, Wirkungen und Risiken haben, sollten Sie sich grundsätzlich bei einer Ärztin/einem Arzt oder einer Apothekerin/einem Apotheker informieren und mit diesen Fachleuten im Austausch bleiben.
Hilfreich ist dabei das Führen und Vorzeigen eines Medikamentenplans, den Ihre behandelnde Ärztin bzw. Ihr behandelnder Arzt Ihnen ab 3 Medikamenten ausstellt und der auch Anhaltspunkte für mögliche Wechselwirkungen gibt.

Wirkungen und Nebenwirkungen

Neben den erwünschten Wirkungen können Medikamente auch zahlreiche unerwünschte Nebenwirkungen zur Folge haben. Je älter die Menschen sind und je mehr Medikamente eingenommen werden, desto schwerer wird es für den Körper, damit umzugehen.
Sollten Sie nach der Einnahme eines neu verordneten Arzneimittels spürbare oder erkennbare Veränderungen an oder in Ihrem Körper wahrnehmen, beobachten Sie diese genau und zögern Sie nicht, Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt zeitnah davon in Kenntnis zu setzen.
Veränderungen im Organismus können im höherem Alter dazu führen, dass Medikamente verzögert wirken und deutlich länger im Körper bleiben als bei jüngeren Erwachsenen. Mögliche Gründe dafür sind z.B. ein verzögerter Abbau der Medikamente in der Leber und eine verlangsamte Ausscheidung durch die Nieren. Die Dosis einzelner Medikamente muss stets dem Lebensalter angepasst werden. Auch das Körpergewicht, das Geschlecht, der allgemeine Gesundheitszustand sowie die Medikation insgesamt sind zu berücksichtigen.

Nehmen Sie Medikamente nur nach Vorschrift ein und nur so lange wie nötig!

Vorsicht im Straßenverkehr

Mit dem Älterwerden steigt die Wahrscheinlichkeit körperlicher Veränderungen, welche die Fahrfähigkeit beeinflussen, z. B.

  • nachlassende Sehkraft,
  • Beweglichkeit oder
  • verlangsamte Reaktionen.

Viele Medikamente schränken die Fahrtüchtigkeit ein. Hierbei kann es verstärkt zu Wechselwirkungen bei der parallelen Einnahme von Medikamenten und/oder beim Konsum von Alkohol kommen wie z. B.

  • Schläfrigkeit oder
  • Gleichgewichtsstörungen.

Zusätzliche Informationen:

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